Bericht zur Summerschool „Science and Acacemic Careers“ von 2016.

Beginnend mit der Vorstellung von INSIST durch Claudia Göbel während der Summer School  „Quo Vadis Wissenschaftliche Qualität“ an der Humboldt- Universität in Berlin im September 2015, hat sich in den letzten zwei Jahren eine feste Kooperation zwischen INSIST und der Summer School-Reihe „Higher Education Research and Science Studies“ entwickelt.

INSIST hat sich dementsprechend auch am Programm der Summer School „Science and Acacemic Careers“  beteiligt, die im Oktober 2016 unter der Leitung von Prof. Dr. Monika Jungbauer-Gans, Dr. Christiane Gross und Susanne Redeke, am Deutschen Zentrum für Wissenschafts- und Hochschulforschung (DZHW) und an der Leibniz Universität Hannover durchgeführt wurde.

Vortrag Sabrina Petersohn

Unter dem Titel  „Cooperation in science and cooperation in science2“   wurde bewusst ein Workshopthema herausgegriffen, welches sowohl für Nachwuchswissenschaftler als auch für etablierte Forscher von hoher Relevanz ist. Schließlich sind wissenschaftliche Kooperationen und zunehmend interdisziplinäre Zusammenarbeit wichtiger Teil des heutigen Forschungsalltags.

 

Materialien für das „Koordinatensystem“

Ausgangspunkt des von Mathis Nolte (Wuppertal), Hergen Köhler (Köln) und Sabrina Petersohn (Köln/Wuppertal) konzipierten Workshops war zunächst das Erkunden der eigenen Arbeitsweise und Forschungspräferenzen als Voraussetzung für das erfolgreiche Zusammenarbeiten mit anderen Forschern. Mit reichlich Bewegung und einem theaterpädagogischem Warm-Up und Kennenlernen am Morgen haben wir uns auf einem „Koordinatensystem“  im Raum  positioniert um Kompetenzen und Arbeitsweisen aufzudecken. Mit diesen Erkenntnissen im Hinterkopf ging es anschließend in ein dynamisches Speed-Dating zur „Anwerbung“ von Kooperationspartnern.

Suche nach potentiellen Kooperationspartnern beim „Speed-Dating“

Der zweite Teil des Workshops widmete sich dann der doppelten Herausforderung wissenschaftlicher Kooperationen in interdisziplinärer Form. Durch einen kurzen inhaltlichen Input haben wir zunächst das Konzept Interdisziplinarität aus wissenschafts-soziologischer Perspektive beleuchtet um dann anschließend wieder praktisch zu erfahren, was an interdisziplinären Kooperationen vorteilhaft, aber auch manchmal schwierig sein kann. Hierzu haben wir sechs „Audio-Testimonials“ von Nachwuchswissenschaftlern mitgebracht, in denen Sozial- und Geisteswissenschaftler von ihrer Zusammenarbeit mit Informatikern, Historikern und Soziologen berichten.

Auswertung der Audio-Testimonials

Nach der Auswertung und gegenseitigen Präsentation der Vor- und Nachteile der Testimonials schloss der Workshop mit einem Rückbezug auf die Erkenntnisse des ersten Teils: Interdisziplinäre Zusammenarbeiten profitieren davon, wenn die Beteiligten nicht nur ihre disziplinären Identitäten pflegen und offen für neue Perspektiven bleiben,  sondern auch ihre persönlichen Arbeitsweisen und Stärken genau kennen und gewinnbringend in solche Projekte einbringen können.

 

Weitere Informationen zur Summerschool „Science and Academic Careers” und zum Workshop “Cooperation in Science and cooperation in science²”,  finden sich Hier.