Wir richten uns an Studierende, AbsolventInnen und NachwuchswissenschaftlerInnen, die sich für Fragen der Geschichte, Philosophie und Soziologie der Wissenschaft und Technik und angrenzende Felder interessieren und nach Möglichkeiten des thematischen wie auch informellen Austauschs suchen.

Hallo Welt! Wir sind INSIST!
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4 Gedanken zu „Hallo Welt! Wir sind INSIST!

  • 31. Mai 2013 um 04:15
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    Ich drück euch die Daumen!

  • 27. September 2013 um 12:48
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    Ich finde den Versuch zur Gründung einer (virtuellen) Selbsthilfegruppe für Studierende und Interessierte der Wissenschaftsforschung sehr gut.

    Ein bisschen irritierend finde ich nur, dass für den Erhalt weiterer Informationen Ein Anmelde- und Registrierungzwang besteht. Ein anonymer Gründer der Gruppe entscheidet nach unbekannten Kriterien, ob ein Student oder Interessierter weitere Informationen aus der Selbsthilfegruppe erhält.

    Ich würde mir eine offene, transparente Selbsthilfegruppe ohne sozialer Hierarchie wünschen, die nicht versucht, die Sozialstrukturen des etablierten Wissenschaftsforschungsbetriebs zu kopieren. Gerade Studierende und Interessierte der History and Philosophy of Scienceund der Wissenschaftssoziologie sollten dafür ein Bewusstsein haben.

  • 27. September 2013 um 16:14
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    Liebe(r) Name,

    Vielen Dank für deinen Kommentar und deine Kritik. Ich glaube allerdings nicht, dass wir, wie du schreibst „kein Bewusst sein für Hierarchien“ haben, oder die „Sozialstrukturen des etablierten Wissenschaftsbetriebs“ einfach kopieren. Ich möchte daher versuchen den Aufbau von INSIST weiter zu erläutern.

    Zunächst befindet sich INSIST noch immer in der Anlaufphase, es handelt sich um „Work in Progress“. Zwar existieren bereits einige Ideen, die wir unter „Über uns“ formuliert haben, doch was INSIST seien kann oder soll steht noch keineswegs unverrückbar fest, sondern soll auf dem angekündigten Kick-off Meeting am 12. und 13. Oktober mit allen Interessierten gemeinsam diskutiert haben. Die Teilnahme ist für Alle Interessierten offen und kostenlos. Um die Kosten für „Nicht-Bielefelder“ möglichst gering zu halten, wird darüber hinaus ein ebenfalls kostenloser „Couchsurfing-Service“ angeboten. Die Registrierung zum Meeting dient vor allem als Hilfe zur Planung (z.B. Mit wie vielen Teilnehmern zu rechnen ist und was für Räume wir benötigen). Sicherlich klingt „registrieren“ nach Barriere und vielleicht wäre ein anderer Begriff besser gewesen. Als Barriere gedacht ist Sie jedoch nicht, schließlich wollen Wir ja gern mit Anderen ins Gespräch kommen und Sie für das Kick-off Meeting gewinnen.

    Wir in der Struktur von INSIST haben wir uns (zumindest meiner Ansicht nach) durchaus bemüht die „Hierarchien“ flach zu halten. Als „hierarische“ Strukturen können bisher die Einrichtung des „Orga-Teams“ und die gewählten Sprecher angesehen werden. Über Beide wird unter „Über uns“ informiert. Die Funktionen von Sprechern und Orga-Team sind organisatorischer Art. Irgendwie müssen Homepage und das Kick-off Meeting ja auch betreut werden.

    Jede(r) Interessierte herzlich eingeladen sich an der Organisation von INSIST zu beteiligen. Alle Orga-Treffen werden im Internen-Bereich der Homepage angekündigt. Interessenten, die nicht nach Bielefeld kommen können aber dennoch teilnehmen möchten, bieten wir an sich per Skype zuschalten zu lassen.

    Die Sprecher (zu denen Ich gehöre) wurden für ein Jahr vom Orga-Team gewählt. Die Sprecher verstehen wir hierbei vor allem als sichtbare Ansprechpartner. Doch auch die Sprecherrolle, bzw. deren Notwenigkeit, kann gern auf dem Kick-off diskutiert werden.

    Zur Frage der Transparenz: Wie bereits angesprochen gibt es auf der Homepage einen offenen und einen internen Bereich. Insofern gibt es hier eine „Barriere“, wenn auch keine hohe. Schließlich ist die Anmeldung kostenlos.

    Warum gibt es dann überhaupt einen internen Bereich? Wir empfinden das Bedürfnis nach einen gewissen „Schutz“, z.B. für die Planung noch unfertiger Projekte, oder auch aus Gründen des Datenschutzes als durchaus nachvollziehbar. Die zur Anmeldung erforderlichen Daten werden an nicht an Dritte weitergegeben. Es gibt keinen Klarnamenzwang. INSIST bietet für alle Mitglieder die Möglichkeit, nach eigenen Vorstellungen, verschiedene Diskussionsgruppen anzulegen, über deren Zugänglichkeit sie nach eigenen Bedürfnissen selbst bestimmen können.
    Desweiteren gibt es über die Mailing Liste und Facebook-Gruppe weitere Kommunikationsangebote. Über Beide Angebote wird unter „Weitere Angebote von INSIST im Netz“ informiert. Die Nutzung dieser Angebote setzt keine Anmeldung auf der Homepage voraus.

    Abschließend bleiben Homepage, wie Facebook-Gruppe und Mailing Liste Angebote über deren Nutzung Jede(r) selbst entscheiden kann. Niemand wird „gezwungen“ diese Angebote auch zu nutzen.

    Ich hoffe die Strukturen von INSIST sind jetzt ein bisschen verständlicher.

    Liebe Grüße,
    Mathis

  • 29. September 2013 um 12:56
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    Das was Hergen, das was Du sagst und das, was in der Rubrik „Über uns“ steht, fällt etwas auseinander, so dass mir nicht klar ist, was nun I.N.f.S.I.S.a.T (dt.: I.N.f.W.u.T.) sein will oder soll.

    Es ist natürlich super, mit Studenten von anderen Unis in Verbindung zu treten, sich auszutauschen und zusammenzuarbeiten. Aber das ist eben auch normal und wird als solche bestehende Norm von den Studenten erwartet (Erasmus, DAAD …).

    Hergen sieht gemäss seinen Kommentaren die INfWuT-Vereinigung als Alternative zur bestehenden Nachwuchsförderung. Ich weiss nicht – und hier wird es auch von niemandem gesagt -, was denn die bestehende Nachwuchsförderung ist. Hergen sagt allerdings, dass Themen und Fragestellungen im Rahmen der Nachwuchsförderung den Studenten vorgegeben werden. Bei INfWuT würden die Studenten Themen gemäss ihren individuellen Interessen nachgehen. Die Ironie ist aber, das zum Gründungstreffen ein Akteur der bestehenden Nachwuchsförderung voller Stolz aufgeboten wird, der darüber referieren wird, welche Themen als angesagt von anderen Wissenschaftsforschern gesehen werden.

    Aus den Zielen von INfWuT („Über uns“) geht hervor, dass sich die Studenten der Wissenschafts- und Technikforschung benachteiligt fühlen. Es ist dabei nicht klar, welche Benachteiligung besteht. Sie kann in Bezug zu anderen Leuten in diesem Wissenschaftsbereich bestehen, aber auch gegenüber den Studenten aus anderen Disziplinen.

    Also, ich habe nicht verstanden, aus welcher Motivation heraus, INfWuT gegründet wird. Die Ziele habe ich verstanden, aber nicht, warum die Ziele bestehen und sie ohne INfWuT nicht erreicht werden können. In welcher problematischer Situation befinden sich scheinbar die Studenten der Wissenschaftsforschungsbetriebs, dass sich einige von Ihnen zu scheinbar „alternativen“ Fördermassnahmen und internationaler Selbsthilfe gedrängt sehen?

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