INSIST Workshop Summer School Boundaries in Science and Higher Education (Research) – 11.10.2017 Kassel

Wir laden Euch herzlich zur Teilnahme am INSIST Workshop „Drawing boundaries between good scientific pratice and misconduct“ am 11.10.2017 im Rahmen der diesjährigen Summer School der Wissenschafts- und Hochschulforschung ein, welche vom 9.-13.10.2017 am INCHER in Kassel statt findet.

Mit den internationalen Teilnehmern der Summer School befassen wir uns mit folgendem Thema:

The definition of good scientific practice and research integrity represent forms of boundary work of researchers, learned societies, research organisations and scientific associations. We ask how boundary work around research integrity and good scientific practice differs across these actors and what influences the actors‘ boundary work. The conceptual discussion will be accompanied by a group work assignment with empirical material from a recent research project. Extracts from interviews, web-based platforms for scientific integrity, mission statements and policy documents will be used as material to inquire into the nature of boundary making in good scientific practice and research integrity.

Wir freuen uns auf Eure Anmeldungen bis zum 30.9.2017 unter petersohn@dzhw.eu.

Wann: 11. Oktober 2017, 14.30-18.00

Wo: Wilhelmshöher Allee 71-73, 34121 Kassel,

https://www.uni-kassel.de/einrichtungen/incher/summer-school-2017/location.html

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos!

Euer INSIST-Team

Sabrina Petersohn, Mathis Nolte, Felicitas Hesselmann und David Howoldt

Mehr Infos zur Summer School und zum Programm findet Ihr hier https://www.uni-kassel.de/einrichtungen/incher/summer-school-2017.html

Detailinformationen zum Netzwerktreffen 2017

INSIST-Netzwerktreffen am 20. und 21. Oktober 2017 an der Universität Bielefeld

Raum: B2-103 im X-Gebäude
 
Freitag, 20. Oktober
14.00 Uhr: Begrüßung und Vorstellung von INSIST
14.30 Uhr: Berichte aus den Regional- und Arbeitsgruppen
15.30 Uhr: Kaffeepause
16.00 Uhr: Workshop mit Diskussion (s.u.)
19.00 Uhr: gemeinsames Abendessen (Selbstzahler)
 
Samstag, 21. Oktober
10.30 Uhr: Organisatorisches (u.a. Wahl der neuen NetzwerksprecherInnen, Mitgliedergewinnung, Öffentlichkeitsarbeit, neue  Projektideen)
12.30 Uhr: Mittagspause
13.30 Uhr: Themenfindung für die 3. INSIST-Nachwuchstagung 2018
16.00 Uhr: Ende der Veranstaltung
Anmeldung

Die Teilnahme am Workshop wie auch am gesamten Netzwerktreffen ist für alle Interessierten offen und kostenfrei. Wir bitten allerdings um eine kurze Anmeldung unter info@insist-network.com.

Workshop „Interdisziplinarität und Wissenschaftsforschung“
In Kooperation mit dem Bielefelder Institute for Interdisciplinary Studies of Science (I²SoS) wird das Treffen um einen Herbst-Workshop zum Thema „Interdisziplinarität und Wissenschaftsforschung“ erweitert. Ganz besonders freuen wir uns auf die Impulsvorträge von Prof. Dr. Carsten Reinhardt (Universität Bielefeld) und PD Dr. Stefan Böschen (Karlsruhe Institute of Technology). Der Workshop findet am Freitag, den 20. Oktober 2017, von 16.00 Uhr bis ca. 18.30 Uhr im Raum B2-103 (X-Gebäude) statt.

 

Einladung zum INSIST-Netzwerktreffen 2017

Liebe INSIST-Mitglieder und -Interessierte,

unser Netzwerk hat ein ereignisreiches Jahr hinter sich: Im Oktober 2016 haben wir in München eine spannende Nachwuchstagung erlebt, und die Arbeit am dazugehörigen Sammelband ist in vollem Gange. INSIST war aktiv auf der Konferenz „2000 Revisited“ in Karlsruhe vertreten und wird auch einen Beitrag zur diesjährigen Summer School für Wissenschafts- und Hochschulforschung in Kassel leisten; und schließlich haben wir sehr aktive neue Regionalgruppen in Wien und Karlsruhe.

Aber es gibt auch neue Projekte, die auf Initiative und Durchführung warten, zum Beispiel die nächste INSIST-Tagung, die für Herbst 2018 angedacht ist. Und wie jedes Jahr wird es Zeit, sich über all das auszutauschen, was euch rund um das Thema Wissenschaftsforschung bewegt.

Deshalb möchten wir euch ganz herzlich zum diesjährigen *INSIST-Netzwerktreffen am 20. und 21. Oktober in Bielefeld* einladen. In Kooperation mit dem Bielefelder Institute for Interdisciplinary Studies of Science (I²SoS) wird das Treffen um einen Herbstworkshop erweitert. Thematischer Schwerpunkt: „Interdisziplinarität und Wissenschaftsforschung“. Ganz besonders freuen wir uns, dass Prof. Dr. Carsten Reinhardt (Bielefeld) und PD Dr. Stefan Böschen (Karlsruhe) zu diesem Thema Impulsvorträge halten werden.

Das genaue Programm wird zeitnah bekanntgegeben. Um frühzeitig planen zu können, bitten wir trotzdem schon jetzt um eine kurze Anmeldung per Mail an info@insist-network.com (Anmeldefrist: 30. September).

Zur Anreise und Unterbringung: Leider verfügt INSIST über keinerlei eigene finanzielle Mittel und kann daher keine Fahrtkosten übernehmen. Wer trotzdem den Weg nach Bielefeld auf sich nimmt und eine Übernachtungsmöglichkeit braucht, für den oder die kümmert sich das Orga-Team vor Ort gern um eine private Unterbringung.

Wir freuen uns auf euch!
Viele Grüße

Julia & Alex (INSIST-SprecherInnen),
Marcus & Valérie (Orgateam Bielefeld)
und das INSIST-Orgateam

CfP: Summer School 2017 – Boundaries in Science and Higher Education (Research)

Die Vorbereitungen zur diesjährigen Summer School Boundaries in Science and Higher Education (Research) am INCHER in Kassel, aus der Summer School-Reihe „Higher Education Research and Science Studies“, schreiten voran. Soeben ist der Call for Partizipation veröffentlicht worden, den wir euch natürlich nicht vorenthalten möchten.

Mehr Übersichten zur Wissenschafts- und Technikforschung

Mirko Suhari hat eine Übersicht über Einrichtungen und Studiengänge der Wissenschafts- und Technikforschung in Österreich und der Schweiz erstellt. Ihr findet sie hier: 

Ergänzungen, Anregungen sowie Korrekturen sind sehr willkommen und können an Mirko (mirko.suhari@zu.de) geschickt werden.

 

Call for participation: INSIST Workshop in der Summer School Higher Education Research and Science Studies 2017

Hallo zusammen,

auch dieses Jahr wird (voraussichtlich vom 9.10.2017 bis 13.10.2017) erneut eine Summer School Higher Education Research and Science Studies stattfinden. Organisator der Summerschool 2017 ist Prof. Dr. Krücken, der Direktor des International Centre for Higher Education Reseach (INCHER) an der Universität Kassel.

Der voraussichtliche Titel lautet „Boundaries in Science and Education Research“. Primär sollen Grenzziehungen und Überschreitungen von Grenzen thematisiert werden. Hierbei sollen nationale Grenzen genauso berücksichtigt werden, wie disziplinäre Grenzen in komparativer Perspektiver verschiedener europäischer und internationaler Hochschul- und Wissenschaftssysteme.  Die Veranstaltung wird in englischer Sprache ausgerichtet sein und soll eine Größenordnung von ca. 40-50 Teilnehmern erreichen.

INSIST wird sich am Programm der Summer School mit einem eigenständigen Workshop beteiligen, dessen inhaltliche Details im März 2017 festgelegt werden sollen.

Wir möchten gerne an die positiven Erfahrungen aus dem Vorjahr anknüpfen und die Beteiligung von INSIST an der diesjährigen Summer School zu einem erneuten Erfolg machen.  Mit frischen Ideen und mit neuen Gesichtern!

Wenn Ihr also Interesse habt, gemeinsam mit anderen Netzwerkmitgliedern einen Workshop zu organisieren, dann bringt euch ein und meldet euch  bei Mathis Nolte (nolte@uni-wuppertal.de) oder Sabrina Petersohn (petersohn@uni-wuppertal.de) für weitere Informationen und die Vernetzung mit den diesjährigen Organisatoren der Summer School.

Wir freuen uns auf eure Ideen und Anregungen!

Sabrina und Mathis

Bericht zur Summerschool „Science and Acacemic Careers“ von 2016.

Beginnend mit der Vorstellung von INSIST durch Claudia Göbel während der Summer School  „Quo Vadis Wissenschaftliche Qualität“ an der Humboldt- Universität in Berlin im September 2015, hat sich in den letzten zwei Jahren eine feste Kooperation zwischen INSIST und der Summer School-Reihe „Higher Education Research and Science Studies“ entwickelt.

INSIST hat sich dementsprechend auch am Programm der Summer School „Science and Acacemic Careers“  beteiligt, die im Oktober 2016 unter der Leitung von Prof. Dr. Monika Jungbauer-Gans, Dr. Christiane Gross und Susanne Redeke, am Deutschen Zentrum für Wissenschafts- und Hochschulforschung (DZHW) und an der Leibniz Universität Hannover durchgeführt wurde.

Vortrag Sabrina Petersohn

Unter dem Titel  „Cooperation in science and cooperation in science2“   wurde bewusst ein Workshopthema herausgegriffen, welches sowohl für Nachwuchswissenschaftler als auch für etablierte Forscher von hoher Relevanz ist. Schließlich sind wissenschaftliche Kooperationen und zunehmend interdisziplinäre Zusammenarbeit wichtiger Teil des heutigen Forschungsalltags.

 

Materialien für das „Koordinatensystem“

Ausgangspunkt des von Mathis Nolte (Wuppertal), Hergen Köhler (Köln) und Sabrina Petersohn (Köln/Wuppertal) konzipierten Workshops war zunächst das Erkunden der eigenen Arbeitsweise und Forschungspräferenzen als Voraussetzung für das erfolgreiche Zusammenarbeiten mit anderen Forschern. Mit reichlich Bewegung und einem theaterpädagogischem Warm-Up und Kennenlernen am Morgen haben wir uns auf einem „Koordinatensystem“  im Raum  positioniert um Kompetenzen und Arbeitsweisen aufzudecken. Mit diesen Erkenntnissen im Hinterkopf ging es anschließend in ein dynamisches Speed-Dating zur „Anwerbung“ von Kooperationspartnern.

Suche nach potentiellen Kooperationspartnern beim „Speed-Dating“

Der zweite Teil des Workshops widmete sich dann der doppelten Herausforderung wissenschaftlicher Kooperationen in interdisziplinärer Form. Durch einen kurzen inhaltlichen Input haben wir zunächst das Konzept Interdisziplinarität aus wissenschafts-soziologischer Perspektive beleuchtet um dann anschließend wieder praktisch zu erfahren, was an interdisziplinären Kooperationen vorteilhaft, aber auch manchmal schwierig sein kann. Hierzu haben wir sechs „Audio-Testimonials“ von Nachwuchswissenschaftlern mitgebracht, in denen Sozial- und Geisteswissenschaftler von ihrer Zusammenarbeit mit Informatikern, Historikern und Soziologen berichten.

Auswertung der Audio-Testimonials

Nach der Auswertung und gegenseitigen Präsentation der Vor- und Nachteile der Testimonials schloss der Workshop mit einem Rückbezug auf die Erkenntnisse des ersten Teils: Interdisziplinäre Zusammenarbeiten profitieren davon, wenn die Beteiligten nicht nur ihre disziplinären Identitäten pflegen und offen für neue Perspektiven bleiben,  sondern auch ihre persönlichen Arbeitsweisen und Stärken genau kennen und gewinnbringend in solche Projekte einbringen können.

 

Weitere Informationen zur Summerschool „Science and Academic Careers” und zum Workshop “Cooperation in Science and cooperation in science²”,  finden sich Hier.

2000 Revisited – Rückblick auf die Zukunft

INSIST beteiligt sich an der Tagung „2000 Revisited – Rückblick auf die Zukunft“, welche am 06./07. Mai 2017 am Karlsruher Institut für Technologie stattfinden wird. Geplant ist ein Forum zum interdisziplinären Austausch junger Forschender aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, welche sich mit Wissenschafts- und Technikfragestellungen beschäftigen, das jedoch auch offen für Interessierte aus anderen Fachrichtungen (etwa aus dem MINT-Bereich) ist.

Die Tagung wird von der Hans-Böckler-Stiftung gefördert und in Kooperation mit der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften am KIT, dem Institut für Germanistik, dem Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse, dem Institut für Geschichte durchgeführt. Abstracts können bis zum 31.01.2017 eingereicht werden.

Tagungsthema: 2000 Revisited – Rückblick auf die Zukunft

Das Jahr 2000 diente den westlichen Gesellschaften mehrere Jahrzehnte lang als futuristischer Bezugspunkt, als imaginierte Zwischenstation einer ‚soziotechnischen ToDo-Liste‘ und mitunter als Synonym für die Zukunft selbst. Gerade in den 1960er Jahren behandelte nicht nur die Science Fiction, sondern auch eine Vielzahl von Print- und TV-Veröffentlichungen im Non-Fiction-Bereich die sozialen, kulturellen, medizinischen und räumlichen Veränderungen, die technische Innovationen und wissenschaftliche Durchbrüche bis zur Jahrtausendwende bringen würden. Erweitert wurde dieser Diskurs spätestens ab den 1970ern um eine ökologische Dimension und Themen wie Klimawandel, Umweltverschmutzung und Energiekrisen, welche Zweifel an einem rundum positiven Pfad in die Zukunft weckten.

Die Auseinandersetzung mit Jahr-2000-Vorhersagen kann nicht nur Erkenntnisse darüber liefern, wie wissenschaftliche und technische Entwicklungen die gesellschaftliche Debatte formen und von dieser geformt werden, sie verrät uns möglicherweise auch einiges darüber, wie zutreffend Zukunftsprognosen überhaupt sein können und welche Faktoren bei ihnen über- und unterschätzt werden. Zudem liefert sie einen wichtigen Einblick in die Gedankenwelt und die Diskurse der technischen Hochmoderne.

Eine ausführliche Version des CfP findet Ihr auf HSozKult (http://www.hsozkult.de/event/id/termine-32771) und im Veranstaltungskalender der DGS (http://www.soziologie.de/de/nc/aktuell/call-for-papers/call-for-papers-detailansicht/archive/2016/12/14/article/2000-revisited-rueckblick-auf-die-zukunft.html), außerdem wurde inzwischen ein Blog zu der Tagung eingerichtet: http://2000revisited.wordpress.com

Danke für Eure Rückmeldungen zur Konferenz

Vielen Dank an alle, die bei unserer kleinen Feedback-Erhebung mitgemacht haben. Erfreulicherweise waren alle TeilnehmerInnen der Umfrage mit unserer Tagung zufrieden oder sogar sehr zufrieden. Auch die Erwartungen an die Tagung wurden zu 100% erfüllt. Das freut uns natürlich.

Etwas Unzufriedenheit gab es bei den Informationen auf der Website. Das können wir nachvollziehen und es sind bereits Umgestaltungen angelaufen und unsere Website wird sich in Zukunft noch weiter verbessern.
Für die nächsten Tagungen wünscht Ihr euch ganz eindeutig wieder Workshops: über 75% würden es gerne sehen, wenn Workshops wieder ein Teil des Programms werden. Auch für die Inhalte gibt es ganz klar eine Tendenz zur Methode, also genau dem Angebot, das wir bei der ersten Tagung 2014 schon hatten. Wir sind zuversichtlich, dass wir diesen Wunsch erfüllen können. Wir werden auch, wie vorgeschlagen, das Netzwerktreffen das nächste Mal nicht wieder ans Ende der Tagung platzieren.

Für die Konferenz 2018 kam die Frage auf: „Wird’s die denn überhaupt geben?“. Darauf können wir natürlich nur sagen: Bei dem Feedback? Selbstverständlich! Aber natürlich nicht ohne darauf hinzuweisen, dass die Tagung mit dem Einsatz und der Beteiligung der INSIST-Mitglieder, also Euch, steht und fällt.

Übersicht: Wissenschafts- und Technikforschung

Mirko Suhari hat eine Übersicht über Einrichtungen und Studiengänge der Wissenschafts- und Technikforschung in Deutschland erstellt. Ihr findet sie hier: http://insist-network.com/wissenschafts-und-technikforschung-in-deutschland/

Ergänzungen, Anregungen sowie Korrekturen sind sehr willkommen und können an Mirko (mirko.suhari@zu.de) geschickt werden.

Eine Übersicht für Einrichtungen und Studiengänge in Österreich und der Schweiz wird in den nächsten Wochen erfolgen.