Mehr Übersichten zur Wissenschafts- und Technikforschung

Mirko Suhari hat eine Übersicht über Einrichtungen und Studiengänge der Wissenschafts- und Technikforschung in Österreich und der Schweiz erstellt. Ihr findet sie hier: 

Ergänzungen, Anregungen sowie Korrekturen sind sehr willkommen und können an Mirko (mirko.suhari@zu.de) geschickt werden.

 

Call for participation: INSIST Workshop in der Summer School Higher Education Research and Science Studies 2017

Hallo zusammen,

auch dieses Jahr wird (voraussichtlich vom 9.10.2017 bis 13.10.2017) erneut eine Summer School Higher Education Research and Science Studies stattfinden. Organisator der Summerschool 2017 ist Prof. Dr. Krücken, der Direktor des International Centre for Higher Education Reseach (INCHER) an der Universität Kassel.

Der voraussichtliche Titel lautet „Boundaries in Science and Education Research“. Primär sollen Grenzziehungen und Überschreitungen von Grenzen thematisiert werden. Hierbei sollen nationale Grenzen genauso berücksichtigt werden, wie disziplinäre Grenzen in komparativer Perspektiver verschiedener europäischer und internationaler Hochschul- und Wissenschaftssysteme.  Die Veranstaltung wird in englischer Sprache ausgerichtet sein und soll eine Größenordnung von ca. 40-50 Teilnehmern erreichen.

INSIST wird sich am Programm der Summer School mit einem eigenständigen Workshop beteiligen, dessen inhaltliche Details im März 2017 festgelegt werden sollen.

Wir möchten gerne an die positiven Erfahrungen aus dem Vorjahr anknüpfen und die Beteiligung von INSIST an der diesjährigen Summer School zu einem erneuten Erfolg machen.  Mit frischen Ideen und mit neuen Gesichtern!

Wenn Ihr also Interesse habt, gemeinsam mit anderen Netzwerkmitgliedern einen Workshop zu organisieren, dann bringt euch ein und meldet euch  bei Mathis Nolte (nolte@uni-wuppertal.de) oder Sabrina Petersohn (petersohn@uni-wuppertal.de) für weitere Informationen und die Vernetzung mit den diesjährigen Organisatoren der Summer School.

Wir freuen uns auf eure Ideen und Anregungen!

Sabrina und Mathis

Bericht zur Summerschool „Science and Acacemic Careers“ von 2016.

Beginnend mit der Vorstellung von INSIST durch Claudia Göbel während der Summer School  „Quo Vadis Wissenschaftliche Qualität“ an der Humboldt- Universität in Berlin im September 2015, hat sich in den letzten zwei Jahren eine feste Kooperation zwischen INSIST und der Summer School-Reihe „Higher Education Research and Science Studies“ entwickelt.

INSIST hat sich dementsprechend auch am Programm der Summer School „Science and Acacemic Careers“  beteiligt, die im Oktober 2016 unter der Leitung von Prof. Dr. Monika Jungbauer-Gans, Dr. Christiane Gross und Susanne Redeke, am Deutschen Zentrum für Wissenschafts- und Hochschulforschung (DZHW) und an der Leibniz Universität Hannover durchgeführt wurde.

Vortrag Sabrina Petersohn

Unter dem Titel  „Cooperation in science and cooperation in science2“   wurde bewusst ein Workshopthema herausgegriffen, welches sowohl für Nachwuchswissenschaftler als auch für etablierte Forscher von hoher Relevanz ist. Schließlich sind wissenschaftliche Kooperationen und zunehmend interdisziplinäre Zusammenarbeit wichtiger Teil des heutigen Forschungsalltags.

 

Materialien für das „Koordinatensystem“

Ausgangspunkt des von Mathis Nolte (Wuppertal), Hergen Köhler (Köln) und Sabrina Petersohn (Köln/Wuppertal) konzipierten Workshops war zunächst das Erkunden der eigenen Arbeitsweise und Forschungspräferenzen als Voraussetzung für das erfolgreiche Zusammenarbeiten mit anderen Forschern. Mit reichlich Bewegung und einem theaterpädagogischem Warm-Up und Kennenlernen am Morgen haben wir uns auf einem „Koordinatensystem“  im Raum  positioniert um Kompetenzen und Arbeitsweisen aufzudecken. Mit diesen Erkenntnissen im Hinterkopf ging es anschließend in ein dynamisches Speed-Dating zur „Anwerbung“ von Kooperationspartnern.

Suche nach potentiellen Kooperationspartnern beim „Speed-Dating“

Der zweite Teil des Workshops widmete sich dann der doppelten Herausforderung wissenschaftlicher Kooperationen in interdisziplinärer Form. Durch einen kurzen inhaltlichen Input haben wir zunächst das Konzept Interdisziplinarität aus wissenschafts-soziologischer Perspektive beleuchtet um dann anschließend wieder praktisch zu erfahren, was an interdisziplinären Kooperationen vorteilhaft, aber auch manchmal schwierig sein kann. Hierzu haben wir sechs „Audio-Testimonials“ von Nachwuchswissenschaftlern mitgebracht, in denen Sozial- und Geisteswissenschaftler von ihrer Zusammenarbeit mit Informatikern, Historikern und Soziologen berichten.

Auswertung der Audio-Testimonials

Nach der Auswertung und gegenseitigen Präsentation der Vor- und Nachteile der Testimonials schloss der Workshop mit einem Rückbezug auf die Erkenntnisse des ersten Teils: Interdisziplinäre Zusammenarbeiten profitieren davon, wenn die Beteiligten nicht nur ihre disziplinären Identitäten pflegen und offen für neue Perspektiven bleiben,  sondern auch ihre persönlichen Arbeitsweisen und Stärken genau kennen und gewinnbringend in solche Projekte einbringen können.

 

Weitere Informationen zur Summerschool „Science and Academic Careers” und zum Workshop “Cooperation in Science and cooperation in science²”,  finden sich Hier.

2000 Revisited – Rückblick auf die Zukunft

INSIST beteiligt sich an der Tagung „2000 Revisited – Rückblick auf die Zukunft“, welche am 06./07. Mai 2017 am Karlsruher Institut für Technologie stattfinden wird. Geplant ist ein Forum zum interdisziplinären Austausch junger Forschender aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, welche sich mit Wissenschafts- und Technikfragestellungen beschäftigen, das jedoch auch offen für Interessierte aus anderen Fachrichtungen (etwa aus dem MINT-Bereich) ist.

Die Tagung wird von der Hans-Böckler-Stiftung gefördert und in Kooperation mit der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften am KIT, dem Institut für Germanistik, dem Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse, dem Institut für Geschichte durchgeführt. Abstracts können bis zum 31.01.2017 eingereicht werden.

Tagungsthema: 2000 Revisited – Rückblick auf die Zukunft

Das Jahr 2000 diente den westlichen Gesellschaften mehrere Jahrzehnte lang als futuristischer Bezugspunkt, als imaginierte Zwischenstation einer ‚soziotechnischen ToDo-Liste‘ und mitunter als Synonym für die Zukunft selbst. Gerade in den 1960er Jahren behandelte nicht nur die Science Fiction, sondern auch eine Vielzahl von Print- und TV-Veröffentlichungen im Non-Fiction-Bereich die sozialen, kulturellen, medizinischen und räumlichen Veränderungen, die technische Innovationen und wissenschaftliche Durchbrüche bis zur Jahrtausendwende bringen würden. Erweitert wurde dieser Diskurs spätestens ab den 1970ern um eine ökologische Dimension und Themen wie Klimawandel, Umweltverschmutzung und Energiekrisen, welche Zweifel an einem rundum positiven Pfad in die Zukunft weckten.

Die Auseinandersetzung mit Jahr-2000-Vorhersagen kann nicht nur Erkenntnisse darüber liefern, wie wissenschaftliche und technische Entwicklungen die gesellschaftliche Debatte formen und von dieser geformt werden, sie verrät uns möglicherweise auch einiges darüber, wie zutreffend Zukunftsprognosen überhaupt sein können und welche Faktoren bei ihnen über- und unterschätzt werden. Zudem liefert sie einen wichtigen Einblick in die Gedankenwelt und die Diskurse der technischen Hochmoderne.

Eine ausführliche Version des CfP findet Ihr auf HSozKult (http://www.hsozkult.de/event/id/termine-32771) und im Veranstaltungskalender der DGS (http://www.soziologie.de/de/nc/aktuell/call-for-papers/call-for-papers-detailansicht/archive/2016/12/14/article/2000-revisited-rueckblick-auf-die-zukunft.html), außerdem wurde inzwischen ein Blog zu der Tagung eingerichtet: http://2000revisited.wordpress.com

Danke für Eure Rückmeldungen zur Konferenz

Vielen Dank an alle, die bei unserer kleinen Feedback-Erhebung mitgemacht haben. Erfreulicherweise waren alle TeilnehmerInnen der Umfrage mit unserer Tagung zufrieden oder sogar sehr zufrieden. Auch die Erwartungen an die Tagung wurden zu 100% erfüllt. Das freut uns natürlich.

Etwas Unzufriedenheit gab es bei den Informationen auf der Website. Das können wir nachvollziehen und es sind bereits Umgestaltungen angelaufen und unsere Website wird sich in Zukunft noch weiter verbessern.
Für die nächsten Tagungen wünscht Ihr euch ganz eindeutig wieder Workshops: über 75% würden es gerne sehen, wenn Workshops wieder ein Teil des Programms werden. Auch für die Inhalte gibt es ganz klar eine Tendenz zur Methode, also genau dem Angebot, das wir bei der ersten Tagung 2014 schon hatten. Wir sind zuversichtlich, dass wir diesen Wunsch erfüllen können. Wir werden auch, wie vorgeschlagen, das Netzwerktreffen das nächste Mal nicht wieder ans Ende der Tagung platzieren.

Für die Konferenz 2018 kam die Frage auf: „Wird’s die denn überhaupt geben?“. Darauf können wir natürlich nur sagen: Bei dem Feedback? Selbstverständlich! Aber natürlich nicht ohne darauf hinzuweisen, dass die Tagung mit dem Einsatz und der Beteiligung der INSIST-Mitglieder, also Euch, steht und fällt.

Übersicht: Wissenschafts- und Technikforschung

Mirko Suhari hat eine Übersicht über Einrichtungen und Studiengänge der Wissenschafts- und Technikforschung in Deutschland erstellt. Ihr findet sie hier: http://insist-network.com/wissenschafts-und-technikforschung-in-deutschland/

Ergänzungen, Anregungen sowie Korrekturen sind sehr willkommen und können an Mirko (mirko.suhari@zu.de) geschickt werden.

Eine Übersicht für Einrichtungen und Studiengänge in Österreich und der Schweiz wird in den nächsten Wochen erfolgen.

INSIST-Netzwerktreffen am 8. Oktober 2016

Das diesjährige INSIST-Netzwerktreffen hat am 08.10.16 im Anschluss an die INSIST-Nachwuchstagung an der TU München stattgefunden. Erfreulicherweise sind einige neue Mitglieder dazu gestoßen. Es folgt ein kurzer Überblick über die besprochenen Themen.

Summer Schools der DZHW: Auf der diesjährigen Summer School „Science and Academic Careers“ des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) in Hannover fand ein von den INSIST-Mitgliedern Sabrina, Mathis und Hergen organisierter Workshop zum Thema „Interdisciplinary cooperation2“ statt. Ende diesen Jahres wird ausgelotet werden, ob und wie eine weitere Zusammenarbeit von INSIST und DZHW gestaltet werden wird. U.a. ist eine Beteiligung an der Summer School 2017 im Gespräch. Die AnsprechpartnerInnen findet Ihr hier. Mehr Infos zur Summer School gibt es hier: http://www.dzhw.eu/summerschool 

Proceedings:  Auch zur diesjährigen Nachwuchstagung wird es einen Tagungsband geben. Federführend sind Arne und Julia (erreichbar via: proceedings@insist-network.com). Es wird selbstverständlich einen peer-review-Prozess geben. Den Tagungsband von der letzten Konferenz befindet sich hier: http://www.ssoar.info/ssoar/handle/document/45474

Regionalgruppen: Wie bisher wird es weiterhin die Regionalgruppen NRW und Berlin geben. Neu hinzugekommen ist die Regionalgruppe München. Weitere Regionalgruppen sind in Planung. Weitere Infos gibt es hier.

Website-Überarbeitung: Wie bereits gepostet, ist geplant, die INSIST-Website gründlich zu überarbeiten. Erste Schritte wurden bereits unternommen. Langfristig soll es auch eine Link-Sammlung zu deutschsprachigen Standorten (weit gefasst) der Wissenschafts- und Technikforschung geben. AnsprechpartnerInnen sind momentan: Insa (insa.lawler@uni-due.de) und Mathis (nolte@uni-wuppertal.de).

Newsletter: Die Idee, einen regelmäßigen INSIST-Newsletter zu versenden, wurde angeregt. Das Orga-Team (info@insist-network.com) wird sich zeitnah mit den Details der Idee befassen.

Nachwuchs: INSIST wünscht sich mehr Nachwuchs seitens der Studierendenschaft. Es wurde angeregt, in die Erstsemester-Veranstaltungen der relevanten Bachelor- und Master-Studiengängen zu gehen, um INSIST kurz vorzustellen. Eine Vorlage für solche Kurz-Präsentationen von INSIST soll für alle Interessierten zur Verfügung gestellt werden. Außerdem wurde vorgeschlagen, in der eigenen Lehre bei Gelegenheit Werbung zu machen sowie Poster von INSIST-Flyern an Instituten von INSIST-Mitgliedern drucken und aufhängen zu lassen.

Netzwerktreffen 2017: Das Netzwerktreffen 2017 ist bereits in Planung. Die AnsprechpartnerInnen findet Ihr hier.

Nachwuchstagung 2018: Der Entschluss, dass es eine Tagung 2018 gibt, wurde gefasst. Sobald die Idee konkreter wird, wird sie im Emailverteiler verkündet. Alle an der Orga Interessierten können sich aber jetzt schon an info@insist-netzwork.com wenden, um ihr Interesse zu bekunden.

Neue SprecherInnen: Auf dem Treffen haben Insa Lawler und Sabrina Petersohn nach zwei Jahren ihre Ämter als SprecherInnen des Netzwerks niederlegt. Julia Engelschalt (Bielefeld) und Alexander Wentland (MCTS) wurden als neue Sprecherinnen von INSIST für 2016/2017 gewählt. Herzlichen Glückwunsch! Infos zu den beiden gibt es hier. Sie freuen sich auf ein ereignisreiches Jahr mit INSIST.

Sehr wichtig: Alle Projekte sowie das Orgateam des Netzwerks freuen sich über weitere MitstreiterInnen! Bei Interesse oder irgendwelchen Fragen wendet Euch gerne an: info@insist-network.com

Auf ins vierte INSIST-Jahr!

Danksagungen vom Nachwuchstagung 2016-Team

Vielen Dank für Euer positives Feedback zur INSIST-Nachwuchstagung 2016. Wir freuen uns sehr, dass die Tagung so erfolgreich war. Wir bedanken uns noch einmal ganz herzlich bei…

Prof. Dr. Sabine Maasen und PD Dr. Jörg Wernecke vom MCTS für die tollen Räumlichkeiten in der Technischen Universität München und die konzeptionelle Unterstützung.

Prof. Dr. Sebastian Pfotenhauer für seine charmante Begrüßung als Stimme des MCTS.

Prof. Dr. Ulrike Felt, die mit ihrem anregenden Keynote-Vortrag eine hervorragende Grundlage für Anknüpfungspunkte während der Konferenz geschaffen und durch ihr Engagement die Panels bereichert hat.

…der Technischen Universität München für die finanzielle Unterstützung durch die Exzellenzinitiative.

Last but not least bedanken wir uns bei den zahlreichen SprecherInnen und TeilnehmerInnen: Durch Euch ist die Konferenz gelungen und Ihr habt sie zu dem gemacht, was wir erreichen wollten: eine interdisziplinäre, offene und starke Nachwuchstagung für die Wissenschafts- und Technikforschung.

INSIST-Internetauftritt wird überarbeitet

Liebe INSIST-Mitglieder,

während des INSIST-Netzwerktreffens am letzten Wochenende in München wurde beschlossen, den Internetauftritt von INSIST zu überarbeiten und zu aktualisieren. Heute haben wir bereits einige erste Schritte unternommen. Aufgrund der Überarbeitungen sind einige Funktionen des Webauftritts möglichweise nur eingeschränkt nutzbar. Logins in den internen Bereich sind z.B. vorübergehend nicht mehr möglich. Für Fragen oder Anregungen wendet euch bitte an Insa oder mich.

Ihr erreicht uns unter unter folgenden Kontaktadressen:

nolte@uni-wuppertal.de

insa.lawler@uni-due.de

Beste Grüße

Mathis Nolte